Berlin und Brandenburg
Ein gemeinsames Bundesland sind Berlin und Brandenburg bislang nicht geworden.
Doch die regionale Entwicklung hat auch vor der Hauptstadtregion nicht Halt
gemacht. Brandenburger arbeiten in Berlin, Berliner leben in Brandenburg,
an den Stadträndern verbinden Regionalparks Stadt und Umland. Doch
nicht nur biografisch wachsen Berlin und Brandenburg zusammen. Ein wichtiger
Faktor zu Herausbildung einer regionalen Identität sind die Kulturlandschaften
zwischen Prignitz und Lausitz, zwischen Uckermark und Fläming. Sie
sind Thema nicht nur der jährlichen Kampagnen von Kulturland Brandenburg,
sondern auch zahlreicher Raumpioniere, die sowohl auf dem Land als auch
in der Stadt leben und arbeiten. Obwohl oder gerade weil Berlin und Brandenburg
zum "Armenhaus" Deutschlands gehören, hat sich vielerorts
ein gesellschaftliches und kulturelles Laboratorium entwickelt, das auch
vor scheinbaren Tabus nicht zurückschreckt. Diesem Denken fühlt
sich auch der Schwerpunkt "Berlin und Brandenburg" auf uwe-rada.de
verpflichtet.
"Ich war ein richtiger Dorflümmel"
Jörg Schönbohm (CDU) hat als Soldat die NVA aufgelöst, als
Berliner Innensenator besetzte Häuser geräumt, als Brandenburger
Innenminister Rechtsextremen auf die Füße getreten. Jetzt geht
er in den Ruhestand. (taz vom 12. Oktober 2009)
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Neue Wildnis im Oderbruch
Im 18. Jahrhundert war die Trockenlegung des Oderbruchs der Beginn der Umgestaltung
der Landschaft in ganz Deutschland. Nun ist seine Zukunft unsicherer denn
je. Vier Szenarien bringen Bürger und Bürgermeister der Region
auf die Barrikaden.
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Fontanes andere Wanderungen
Die Ausstellung "Mark und Metropole" beschreibt das Verhältnis
von Berlin und Brandenburg auch als wirtschaftliche und kulturelle Kolonisierung.
Und erzählt nebenbei vom Trost der Geschichte.
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Architektur des Abbruchs
Baukultur ist das diesjährige Thema von Kulturland Brandenburg. Auf
einer Tagung ging es dabei um Schrumpfung und eine neue Art von Politik.
Und was die NPD mit zugezogenen Städtern gemein hat
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Wie ich Neoliberaler wurde
Als am 9. November 1989 in Berlin die Mauer fiel, gingen zwei Welten zu
Ende, die sich gar nicht so unähnlich waren. Doch was folgte dann?
Für die einen war die Wende ein Verlust, für die anderen Neuanfang.
Seitdem finde ich sogar Touristen toll
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StoffwechselNoch
viel Raum für Raumpioniere
Schrumpfung ist im Elbe-Elster-Land im Süden Brandenburgs nicht nur
Verlust, sondern auch Chance. Dazu bedarf es freilich der Vernetzung von
so genannten Raumpionieren - ideenreichen Kleinproduzenten - mit anderen
Akteuren vor Ort. So will es die Region aus eigener Kraft schaffen.
Luxus der
Leere
Forst in der Lausitz ist nicht nur eine schrumpfende, sondern auch eine
aussterbende Stadt. Doch was heißt das für die Zukunft? Die Stadt
stilllegen? Auf "Raumpioniere" warten? Nein, sagen die Forster
und erobern sich ihren Marktplatz selbst.
Frühstück
für immer
Nach Hoyerswerda kamen einst die Pioniere der DDR: Bergarbeiter, Architekten,
Stadtplaner. Sie bauten an der "sozialistischen Stadt". Heute
kommen wieder Pioniere nach "Hoywoy" und studieren, wie man eine
Stadt abbaut
Landschaftsbilder
aus der Lausitz
Die Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land sucht eine
Zukunft für das einstige Tagebaurevier zwischen Cottbus und Hoyerswerda
- mit einer Collage aus Natur, Tourismus und Industriedenkmälern
Provinz
- Metropole - Region
Das war Balsam für die Berliner Seele. Im Sommer 2007 überraschte
das Nachrichtenmagazin Der Spiegel mit einer Homestory über die deutsche
Hauptstadt. Ihr Titel: "Großstadt ohne Größenwahn".
Von einer selbstbewussten, demokratischen und heiteren Metropole war da
zu lesen, die so gar nichts gemein habe mit der Last ihrer Geschichte.