Berlin und Brandenburg
Ein gemeinsames Bundesland sind Berlin und Brandenburg bislang nicht geworden.
Doch die regionale Entwicklung hat auch vor der Hauptstadtregion nicht Halt
gemacht. Brandenburger arbeiten in Berlin, Berliner leben in Brandenburg,
an den Stadträndern verbinden Regionalparks Stadt und Umland. Doch
nicht nur biografisch wachsen Berlin und Brandenburg zusammen. Ein wichtiger
Faktor zu Herausbildung einer regionalen Identität sind die Kulturlandschaften
zwischen Prignitz und Lausitz, zwischen Uckermark und Fläming. Sie
sind Thema nicht nur der jährlichen Kampagnen von Kulturland Brandenburg,
sondern auch zahlreicher Raumpioniere, die sowohl auf dem Land als auch
in der Stadt leben und arbeiten. Obwohl oder gerade weil Berlin und Brandenburg
zum "Armenhaus" Deutschlands gehören, hat sich vielerorts
ein gesellschaftliches und kulturelles Laboratorium entwickelt, das auch
vor scheinbaren Tabus nicht zurückschreckt. Diesem Denken fühlt
sich auch der Schwerpunkt "Berlin und Brandenburg" auf uwe-rada.de
verpflichtet.
Neuberliner machen Geschichte
Nach 1937 und den beiden Feiern 1987 verzichtet Berlin bei der 775-Jahr-Feier 2012 ganz auf Inszenierung und feiert die Geschichte der Stadt als Leistung ihrer Zuwanderer. Chapeau (taz vom 27. August 2012)
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Das war der Plan
Vor 150 Jahren wurde der Hobrechtplan verabschiedet. Der brachte zwar die Mietskasernen, aber auch die Berliner Mischung. Lange Zeit verpönt, wird das Werk des Ingenieurs James Hobrecht heute gewürdigt (taz vom 30. Juli 2012)
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Neues vom Kartoffelkönig
Zu den Mythen um Friedrich II. gehört, dass er die Kartoffel nach Preußen gebracht habe. Stimmt nicht, ist aber im Friedrichjahr eine gute Gelegenheit, sich auf die Spur von König und Knolle zu begeben (taz vom 20. Juli 2012)
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Der König und sein Kriegsgericht
300 Jahre Friedrich II.: Das Todesurteil gegen seinen Freund Katte war der Höhepunkt im Konflikt zwischen Kronprinz Friedrich und seinem Vater. Das Köpenicker Schloss stellt den Prozess als Gerichtsdrama aus (taz vom 4. Januar 2012)
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"Er war ein großer Egoist"
Und wieder ein Preußenjahr. Anders als die Königin Luise taugt Friedrich II., dessen Geburtstag sich am 24. Januar 2012 zum 300. Mal jährt, aber nicht zur Popfigur. Ein Interview mit dem Friedrich-Biographen Jürgen Luh (taz vom 27. Dezember 2011)
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Weltkultur, nah am Wasser gebaut
Das Oderbruch soll Unesco-Weltkulturerbe werden. Der überraschende Vorschlag einer Bürgerinitiative hat Charme, finden selbst Skeptiker. Von der Vergangenheit allein kann die einzigartige Kulturlandschaft aber nicht leben. Sie braucht auch Zukunft (taz vom 4. Februar 2011)
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"Ich war ein richtiger Dorflümmel"
Jörg Schönbohm (CDU) hat als Soldat die NVA aufgelöst, als
Berliner Innensenator besetzte Häuser geräumt, als Brandenburger
Innenminister Rechtsextremen auf die Füße getreten. Jetzt geht
er in den Ruhestand (taz vom 12. Oktober 2009).
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Neue Wildnis im Oderbruch
Im 18. Jahrhundert war die Trockenlegung des Oderbruchs der Beginn der Umgestaltung
der Landschaft in ganz Deutschland. Nun ist seine Zukunft unsicherer denn
je. Vier Szenarien bringen Bürger und Bürgermeister der Region
auf die Barrikaden (taz vom 19. Juni 2008).
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Fontanes andere Wanderungen
Die Ausstellung "Mark und Metropole" beschreibt das Verhältnis
von Berlin und Brandenburg auch als wirtschaftliche und kulturelle Kolonisierung.
Und erzählt nebenbei vom Trost der Geschichte (taz vom 5. Mai 2008).
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Architektur des Abbruchs
Baukultur ist das diesjährige Thema von Kulturland Brandenburg. Auf
einer Tagung ging es dabei um Schrumpfung und eine neue Art von Politik.
Und was die NPD mit zugezogenen Städtern gemein hat (taz vom 5. Oktober 2006).
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Wie ich Neoliberaler wurde
Als am 9. November 1989 in Berlin die Mauer fiel, gingen zwei Welten zu
Ende, die sich gar nicht so unähnlich waren. Doch was folgte dann?
Für die einen war die Wende ein Verlust, für die anderen Neuanfang.
Seitdem finde ich sogar Touristen toll (taz vom 8. November 2004)
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StoffwechselNoch
viel Raum für Raumpioniere
Schrumpfung ist im Elbe-Elster-Land im Süden Brandenburgs nicht nur
Verlust, sondern auch Chance. Dazu bedarf es freilich der Vernetzung von
so genannten Raumpionieren - ideenreichen Kleinproduzenten - mit anderen
Akteuren vor Ort. So will es die Region aus eigener Kraft schaffen (taz vom 21. Juni 2005).
Luxus der
Leere
Forst in der Lausitz ist nicht nur eine schrumpfende, sondern auch eine
aussterbende Stadt. Doch was heißt das für die Zukunft? Die Stadt
stilllegen? Auf "Raumpioniere" warten? Nein, sagen die Forster
und erobern sich ihren Marktplatz selbst (taz vom 24. Juni 2004)
Frühstück
für immer
Nach Hoyerswerda kamen einst die Pioniere der DDR: Bergarbeiter, Architekten,
Stadtplaner. Sie bauten an der "sozialistischen Stadt". Heute
kommen wieder Pioniere nach "Hoywoy" und studieren, wie man eine
Stadt abbaut (taz vom 8. November 2003)
Landschaftsbilder
aus der Lausitz
Die Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land sucht eine
Zukunft für das einstige Tagebaurevier zwischen Cottbus und Hoyerswerda
- mit einer Collage aus Natur, Tourismus und Industriedenkmälern (taz vom 6. Mai 2002).
Provinz
- Metropole - Region
Das war Balsam für die Berliner Seele. Im Sommer 2007 überraschte
das Nachrichtenmagazin Der Spiegel mit einer Homestory über die deutsche
Hauptstadt. Ihr Titel: "Großstadt ohne Größenwahn".
Von einer selbstbewussten, demokratischen und heiteren Metropole war da
zu lesen, die so gar nichts gemein habe mit der Last ihrer Geschichte. (erschienen im Jahrbuch "Stoffwechsel. Brandenburg und Berlin in Bewegung" von Kulturland Brandenburg 2009).