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Botschaft der Oder

Am Samstag, den 6. Juni beginnen um 17 Uhr die Rathaus-Spiele 2026 in Oderberg.

Im "Amt am Rande des Gletschers" geht es um den Menschen im Spiegel ihrer Landschaft, einer Landschaft im Wandel von der Eiszeit bis heute und morgen, ihrem Fluss, ihren Kräutern, ihren Weinen, ihren Geschichten und Liedern.

Zur gleichen Zeit eröffnet die von Uwe Rada kuratierte "Botschaft der Oder". In ihr erhebt die Oder der Stimme. Die Botschaft ist eine Einladung zuzuhören. Und mit der Oder ins Gespräch zu kommen. Was will sie uns sagen? Was wollen wir ihr sagen? Mit Talks, Postkartenaktion, Werkstätten, Klang-Angeln im Fluss, Oderbuch-Bücherei, Installationen und einem Telefon ins gleichnamige tschechische Oderberg.

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Ein Stück Polen in Deutschland

ßen fast 40.000 Polen im Emsland fest. Ins kommunistische Polen wollten sie nicht zurück, so wurde aus Haren (Ems) das polnische Maczków (taz Stadtland vom 21. März 2026)
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Dem Land lauschen

Wie klingt ein Landkreis? Das Museum Oder-Spree hat Kirchenglocken und Landstraßen akustisch kartiert. Vor allem der Wald ist ein Ort der Polyphonie (taz vom 6. März 2026)
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Ohne Kohle

Der letzte Tagebau im Braunkohleland Brandenburg soll bereits 2030 schließen, drei Jahre früher als geplant. Eigentlich ist das eine gute Nachricht. Aber ist die Politik darauf überhaupt vorbereitet? (taz Stadtland vom 14. Februar 2026)
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Die ungebaute Stadt

Krieg und Kapitulation verhinderten den Bau von Albert Speers Reichshauptstadt Germania, doch die Wunden im Stadtbild blieben. Eine Spurensuche (taz Stadtland vom 15. Dezember 2025)
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Kalter Krieg der Architekten

International wie beim Bauhaus? Oder Zuckerbäckerstil wie in Moskau? Eine sehenswerte Ausstellung zeigt nun, wie Ost und West um die Wette bauten (taz vom 22. Oktober 2025)
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"Zu Fuß kommt man am besten heran"

Bertram Weisshaar erkundet Landschaften, indem er sie begeht. Ein Gang durch den ehemaligen Braunkohletagbau Profen südlich von Leipzig (taz Stadtland vom 4. Oktober 2025)
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Die Grenzerfahrung

Fast 1.400 Kilometer lang ist die ehemalige innerdeutsche Grenze. Nun soll die einzigartige Grenzlandschaft des Grünen Bandes Welterbe der Unesco werden (taz Stadtland vom 29. September 2025)
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Heißes Pflaster

Der Pflasterstein bestimmt Berlins Straßenbild und autonome Folklore. Der Granit stammt aus dem polnischen Strzegom. Ein Ortsbesuch zum 1. Mai (taz Stadtland vom 30. April 2025)
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Die Grenzen der Freiheit

In Brandenburg ist der freie Zugang zu Ufern in der Verfassung verankert. Doch die Realität sieht anders aus. Ein Besuch an gesperrten Ufern der Spree (taz Stadtland vom 17. März 2025)
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Fluss ohne Grenzen

Gleich an zwei Stellen verlief die innerdeutsche Grenze durch die Spree. Nach dem 9. November 1989 wurde sie zu einer der großen Gewinnerinnen des Mauerfalls. Doch der Gewinn ist ungleich verteilt (taz vom 8. November 2024)
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Der Lunik Moment

Kein Spekulationsobjekt mehr, sondern einmalige Chance: Seit einem Jahr diskutiert die Stahlstadt darüber, was aus dem Hotel Lunik werden soll (taz vom 11. August 2024)
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Auf dem Trockenen

Die Millionenstadt Berlin fördert ihr Trinkwasser aus der Spree. Was aber passiert, wenn diese nach dem Kohleausstieg kaum noch Wasser führt? Eine Studie schlägt unter anderem eine Überleitung aus der Elbe vor. Steckt dahinter der Bergbaubetreiber Leag? (taz stadtland vom 29. juni 2024)
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Bäumen beim Wachsen zusehen

In Eberswalde haben Absolventen der Hochschule für nachhaltige Entwicklung einen Verein gegründet, der Tiny Forests pflanzt. Bringt das was? (taz-Stadtland 9. März 2024)
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Unruhe im Unteren Odertal

Mit Zäunen soll die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest verhindert werden. Im Nationalpark Unteres Odertal sind sie Todesfalle für Wildtiere (taz-stadtland 2. März 2024)
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Kulturpolitik nach Gutsherrenart

Der Hamburger Intendant Daniel Kühnel soll mehr Kultur in die Lausitz bringen. Doch die Menschen werfen ihm vor, selbstherrlich zu sein (taz vom 1. November 2023)
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Bäume, die auf Kohle stehen

Schon vor mehr als hundert Jahren sind in der Lausitz auf ehemaligen Tagebauflächen Kippenwälder entstanden. Nach der Aufforstung mit Kiefern werden heute auch Laubbäume gepflanzt (taz Stadtland vom 12. September 2023)
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Berlins Großgrundbesitz

Vor 150 Jahren wurden die Berliner Stadtgüter gegründet. 17.000 Hektar Land vor den Toren besitzt die Hauptstadt bis heute. Was macht man bloß damit? (taz Stadtland vom 13. August 2023)
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"Das Land ist viel weiter als wir denken"

Lisa Maschke forscht zu den Potenzialen ländlicher Räume für die sozial-ökologische Transformation. Ein Gespräch über kritische Landforschung, die AfD und die weißen Flecken der Geografie (taz Stadtland vom 14. Oktober 2023)
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Mein Riesengebirge

Die allererste Wanderung in meinem Leben führte mich durchs Riesengebirge (Nachwort zur Anthologie "Wanderer im Riesengebirge" des Verlags Wielka Izera und des Schlesischen Museums zu Görlitz)
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Das Meer in unserer Mitte

Unser Autor ist auf dem Rad um die gesamte Ostsee gefahren, zwölf Etappen in zwanzig Jahren. Die Reise hat auch seine Vorstellung von Europa verändert (taz am Wochenende 17. April 2021)
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Botschaft der Oder

Uwe Rada auf Facebook

Eröffnung Rathausspiele Oderberg und Botschaft der Oder
Samstag, 6. Juni um 17 Uhr auf dem Marktplatz Oderber. Danach Talk "Die Rolle der Oder in Deutschland, Polen und Tschehien". Dagmara Jajeśniak-Quast (Professorin Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/ Oder) und Stephan und Zuzana Felsberg (Kulturwissenschaftler*innen) im Gespräch mit Uwe Rada.
Schon im Mittelalter war die Oder eine Brücke zwischen Deutschland und Polen. Welche Brücken wurden seitdem gebaut? Und welche abgerissen?

Botschaft der Oder
Samstag, 13. Juni um 17.30 Uhr. Marktplatz Oderberg. Talk "Über Oderberg und seine Traumata". Kenneth Anders (Co-Leiter des Oderbruchmuseums Altranft und Gründer Auflandverlag) im Gespräch mit Uwe Rada. Wie lebt es sich in einer Stadt, die bereits mit der Trockenlegung des Oderbruchs und der Verkürzung des Oderlaufs abgehängt wurde? Welche weiteren Traumata hat Oderberg erlitten? Woher kann Hilfe kommen?

Botschaft der Oder
Freitag, 19. Juni 17.30 Uhr. Marktplatz Oderberg. Talk "Über die Oder als Schutzgebiet und Rechtsperson". Dirk Treichel (Direktor des Nationalparks Unteres Odertal) im Gespräch mit Uwe Rada. Neben dem deutschen Nationalpark sollte es im Unteren Odertal auch einen polnischen geben. Das hat ein Veto des Präsidenten verhindert. Wie geht es weiter?

Botschaft der Oder
Sonntag, 28. Juni 11 Uht. Marktplatz Oderberg. Talk "Über die Literatur der Oder und des Grenzlandes". Marta Bąkiewicz (polnische Autorin und Forscherin zur Oderliteratur) im Gespräch mit Uwe Rada. Polnische Literatur an der Oder ist Grenzlandliteratur, ihre Autorinnen und Autoren sind literarische, geografische und historische Grenzhänger. Wie ist es auf der deutschen Seite?

Literaturfestival "Miasto z rzeką"
23. Juli 2026 um 14 Uhr im Ukrainischen Haus in Przemyśl (Polen): Uwe Rada im Gespräch mit Stanisław Łubieński zum Thema: Wie gestalten Natur und Flüsse unsere Identität? Moderation: Monika Lewicka

Ausstellungseröffnung und Buchpremiere
"Das Loch in der Mauer gesucht. 40 Jahre Städtepartnerschaft Lübben Nuenkirchen" am 24. Oktober um 15 Uhr im Wappensaal des Schlosses Lübben