projektegeschichte im fluss

Teaser
DRUCKVERSION Geschichte im Fluss
Flüsse als europäische Erinnerungsorte

Ein Online-Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung
Idee und Projektkoordination Uwe Rada
Start 31. August 2012

Europas Grenzen sind bis heute die Grenzen seiner Nationalstaaten. Nicht selten verlaufen diese Grenzen wie an Rhein, Oder, Donau und Memel entlang der großen europäischen Flüsse. Die Elbe bildete einst sogar die innerdeutsche Grenze. Bis heute hält sich deshalb das Bild von Flüssen als "natürlichen" Grenzen. Diese nationale Zuschreibung ist eine Hinterlassenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts. Das Onlinedossier Geschichte im Fluss der Bundeszentrale für politische Bildung wirft einen anderen Blick auf die europäischen Ströme. Immer haben Rhein, Oder, Memel, Elbe, Donau und Weichsel in ihrer Geschichte auch gemeinsame Räume hervorgebracht, haben Kulturlandschaften zu beiden Seiten ihrer Ufer zusammengehalten. Flüsse bilden nicht nur Grenzen, sie überwinden sie auch. Das aber erfordert einen mehr als nur nationalen Blick auf ihre Geschichte und Gegenwart. Gerade die großen Ströme Europas brauchen eine Multiperspektive. Als grenzüberschreitende Erinnerungsorte können sie die besten Botschafter Europas sein. Und ein Gegengift zur Renationalisierung der Erinnerung in Europa.

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Uwe RadaSind im Kommen: Flussbücher